Angriffe der russischen Armee Tote in mehreren Regionen der Ukraine
Bei russischen Angriffen in der Ukraine sind mehrere Menschen getötet worden. Ein Grenzübergang zu Moldau und die Hafenstadt Mykolajiw wurden getroffen. Auch Kiew geriet wieder ins Visier - gestern wurden dort bereits fünf Tote gemeldet.
Bei einer Serie von russischen Angriffen sind in der Ukraine zahlreiche Menschen zu Schaden gekommen. Ein russischer Luftangriff auf die südukrainische Hafenstadt Mykolajiw tötete nach Angaben der Behörden einen Menschen. Zudem seien mehrere Menschen verletzt sowie Hafen-, Transport- und zivile Infrastruktur beschädigt worden.
Russische Drohnen trafen laut Grenzschutz nachts außerdem einen Grenzübergang zwischen Moldau und der Ukraine. Gouverneur Oleh Kiper schrieb auf Telegram, es habe zwei Tote, drei Verletzte und ein großes Feuer in der Nähe des Übergangs Starokosatsche gegeben.
Auch in der Hauptstadt Kiew wurden vom Rettungsdienst Feuer gemeldet, es sei aber niemand verletzt worden. Am Morgen berichtete Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko von einem Drohnenangriff auf ein 16-stöckiges Wohnhaus, Rettungskräfte seien dorthin unterwegs.
Angriffswelle auf Kiew am Dienstag
Bereits gestern hatte es bei zahlreichen russischen Angriffen auf Kiew laut Behörden fünf Tote und mindestens 35 Verletzte gegeben. Bei den Angriffen seien mehrere Wohnhäuser beschädigt worden.
Russland hatte die Angriffe kurz nach der Abreise der US-Unterhändler Jared Kushner und Steve Witkoff wieder aufgenommen - und attackierte auch den Schienenverkehr: In der Region Sumy wurden zehn Menschen in einem Lokalzug bei einem Drohnenangriff verletzt, wie Behörden auf Telegram mitteilten. Schon am gestrigen Vormittag war auf der Strecke zwischen Dnipro und Saporischschja eine Mitarbeiterin der ukrainischen Eisenbahn bei einem Drohnenangriff getötet worden.
Auch die Ukraine startete offenbar wieder Gegenangriffe: Bei einem Drohnenangriff auf die russische Stadt Noworossijsk sind nach Angaben des Gouverneurs der Region Krasnodar vier Menschen getötet und 29 weitere verletzt worden.





