Rakete von SpaceX "Starship" erreicht erstmals Erdumlaufbahn
Eine "Starship"-Rakete ist erstmals erfolgreich in den Orbit gestartet. Dort setzte sie mehrere Satelliten aus. Geplant war, dass die Riesen-Rakete die Erde sechsmal umrundet - es gab aber technische Probleme.
Die Rakete "Starship" des privaten Raumfahrtunternehmens SpaceX von Tech-Milliardär Elon Musk hat auf einem weiterem Testflug erstmals den Orbit erreicht. Sie hob am Montagmorgen (Ortszeit) von einem Weltraumbahnhof im US-Bundesstaat Texas ab. Sie soll in einer Höhe von 275 Kilometern um die Erde fliegen und eine Geschwindigkeit von 28.000 Stundenkilometern erreichen.
Geplant war eine rund zehnstündige Mission, bei der die Rakete die Erde insgesamt etwa sechsmal umrunden soll.
Das Einlenken in die Umlaufbahn klappte ersten Informationen von SpaceX zufolge nach Plan. Rund eine Stunde nach dem Start teilte das Unternehmen allerdings mit, das "Starship" schon nach rund drei Stunden in der Umlaufbahn - und damit deutlich früher als geplant - wieder zur Erde zurückzuholen. Die Rakete sollte dann kontrolliert in den Pazifik stürzen. Offenbar hatte sich ein Triebwerk zu früh abgeschaltet.
Aussetzung von Satelliten offenbar geglückt
Im Rahmen der Mission wurden nach Angaben von SpaceX mehrere Starlink-Satelliten ausgesetzt. Sie sollen Verbindungen zur Erde und anderen Starlink-Satelliten herstellen.
Erstmals war das Raketensystem im April 2023 getestet worden, aber nach wenigen Minuten explodiert. Auch weitere Testflüge waren hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Die US-Raumfahrtbehörde NASA will mit dem "Starship" Astronauten zum Mond schicken, während SpaceX zudem das Ziel verfolgt, eines Tages den Mars zu erreichen.


