Durchsuchungen in Berlin Polizei geht gegen illegalen Schusswaffenhandel vor

Im Zuge von Ermittlungen wegen illegalen Schusswaffenhandels hat die Berliner Polizei Wohnungen und Lokale in der Hauptstadt durchsucht. Mehrere Menschen wurden festgenommen, Schusswaffen und Munition sichergestellt.

Die Berliner Polizei hat am frühen Mittwochmorgen in der ganzen Stadt Gebäude wegen des Verdachts auf illegalen Schusswaffenhandel durchsucht. Es habe mehrere Festnahmen gegeben, sagte ein Polizeisprecher. Demnach wurden insgesamt elf Wohnungen und drei Lokale durchsucht - unter anderem in Spandau, Wedding und Lichtenberg. Es seien zwei Schusswaffen mit scharfer Munition sichergestellt worden.

300 Kräfte im Einsatz

Die Razzien stehen den Angaben zufolge im Zusammenhang mit Ermittlungen der Sondereinheiten "Ferrum" bei der Polizei und "Telum" bei der Staatsanwaltschaft. Diese richten sich gezielt gegen Schusswaffengebrauch im Bereich der Organisierten Kriminalität. Insgesamt seien 300 Kräfte im Einsatz gewesen, sagte der Polizeisprecher weiter, darunter auch Spezialeinsatzkräfte. Die Aktionen richteten sich gegen mehrere Beschuldigte. Durchsucht wurden den Angaben zufolge vor allem deren Wohnungen.

Sendung: rbb24 Inforadio, 23.09.2026, 09:40 Uhr Audio: rbb24 Inforadio, 23.09.2026, Tobias Moek